2026-001/documents/einfuehrung-sozialisationstheorie/pages/438.md

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7.4
Neuntes Prinzip zur Bedeutung
intersektionaler Ungleichheiten
Auch hochentwickelte Wohlstandsgesellschaften sind
durch ein großes Ausmaß an ökonomischer, sozialer und
kulturell-symbolischer Ungleichheiten gekennzeichnet.
Dadurch kommt es zu Unterschieden in den
Sozialisationsprozessen der Bevölkerungsgruppen.
Existierende Ungleichheiten bedingen die Tendenz zur
Reproduktion von einer Generation zur nächsten durch
das Zusammenspiel von Praktiken der Selbst- und
Fremdeliminierung.