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79 der evangelischen und sogar 45 Prozent der
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konfessionslosen Jugendlichen).
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Die sich dagegen durchsetzende Wertorientierung ist die
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einer pragmatischen Ausrichtung auf die im Alltag zu
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bewältigenden Herausforderungen. Auffällig ist eine
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Synthese von alten und neuen Werten: Fleiß und Ehrgeiz,
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Macht und Einfluss sowie Sicherheit erleben als
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»materialistische« Werte eine Renaissance. Sie werden
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aber mit den postmaterialistischen
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Selbstverwirklichungswerten Kreativität, Unabhängigkeit,
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Lebensgenuss und Lebensstandard kombiniert. Wie die
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Shell-Jugendstudien zeigen, ist sich die Mehrheit der
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jungen Leute angesichts von globalen wirtschaftlichen
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Krisen bewusst, dass die Sicherung der materiellen Basis
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im Vordergrund ihrer Lebensführung zu stehen hat. Sie
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sind entsprechend aufstiegsorientiert und zielen
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selbstbewusst und mitunter durchaus eigennützig auf die
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Umsetzung eigener Interessen. Verbreitet ist aber
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gleichzeitig die Bereitschaft für ein soziales Engagement.
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Erfahrungsgemäß sedimentieren sich die Wertmuster der
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jungen Generation nach einiger Zeit in der gesamten
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Bevölkerung. Demnach herrscht eine pragmatische und
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konstruktive Lebenshaltung vor, die von hoher
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Leistungsmotivation und Ehrgeiz geprägt ist. Zugleich
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existiert eine große Sehnsucht nach Absicherung der
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Lebensexistenz, Wahrung der Umweltressourcen,
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Zugehörigkeit zu sozialen Netzwerken und Eingliederung
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in harmonische Beziehungen. Kirchen und
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Religionsgemeinschaften werden in diesem Zusammenhang
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von der Mehrheit der Bevölkerung als ein
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Wertsetzungsangebot unter anderen empfunden. Wer
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hierauf nicht zurückgreift, bastelt sich selbst sein
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subjektives Modell der Sinngebung des Lebens zusammen.
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