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alle anderen, benötigen dringend professionelle Hilfe. Bei
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den stoffbasierten Süchten ist das in Kindergarten und
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Schule inzwischen recht gut gelungen. Mit der gleichen
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Intensität sollten präventive Ansätze jetzt im
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nichtstofflichen Bereich der Internetsucht eingeleitet
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werden.
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Abseits des Digitalen – die Beziehung zu religiösen Werten
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Der differenzierende Blick auf das Nutzungsverhalten im
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digitalen Raum zeigt zweierlei: Zum einen, dass »Nutzung
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nicht gleich Nutzung« bedeutet. Digitale Medien über
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einen Kamm zu scheren, wäre aus diesem Grund fahrlässig.
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Schon die Nutzung des Smartphones oder internetbasierter
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Konsumangebote zeigen, dass viele Differenzierungen eine
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Rolle spielen. Von einer Generation der Gleichartigkeit
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kann also kaum gesprochen werden. Zum anderen zeigt
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sich aber auch, dass viele Unterschiede der Nutzung
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erkennbar sind, aber selten Formen der Nicht-Nutzung.
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Dies ist der Anhaltspunkt, der verdeutlicht, dass eine Welt
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ohne die (wahrscheinlich auch noch deutlich zunehmende)
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Vielfalt digitaler Medien nicht mehr vorstellbar ist.
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Was bedeutet das aber für Werte in der Lebenswelt von
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Jugendlichen? Lassen sich traditionelle Werte mit
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modernen verbinden? Auch hier muss eine Antwort sehr
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differenziert ausfallen. Technisch weit entwickelte
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Gesellschaften des industrialisierten Nordens zeichnen sich
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dadurch aus, dass Religion im Leben der meisten
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Menschen eine immer geringere Rolle spielt. Zwar gehören
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in Deutschland noch gut über 50 Prozent der Bevölkerung
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einer der beiden christlichen Kirchen oder den anderen
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Religionen (wobei es ca. 6 Prozent Muslime sind) an, aber
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nur etwa die Hälfte von ihnen ist religiös in dem Sinne,
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dass sie an einen persönlichen Gott glauben. Diese
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Einstellung ist in der Bevölkerung inzwischen deutlich in
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der Minderheit.
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