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führen sollte, sollte die Kritik Spitzers im Detail angesehen
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In einem im Jahr 2015 erschienen Artikel (Spitzer 2015a)
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in der Zeitschrift »Nervenheilkunde« berichtet Spitzer die
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Ergebnisse vielfältiger empirischer Studien, die sich
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kritisch mit der Nutzung von Smartphones
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auseinandersetzen und sogar einen Zusammenhang zu der
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Entstehung von Angststörungen erkennen (zu
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Sozialverhalten und anderen Aspekten berichtet er
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ebenfalls (Spitzer 2014a, b und 2015b, c). In den von
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Spitzer zusammengetragenen Daten heißt es:
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junge, erwachsene Smartphone-Nutzer senden im
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Jahr 2015 täglich durchschnittlich 109,5
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Textnachrichten und schaut etwa 60 Mal pro Tag auf
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das Telefon
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die mit der Smartphone-Nutzung verbundenen sozialen
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Medien schüren die Angst vor sozialem Aufschluss,
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Spitzer bezieht sich hier auf das FoMO-Syndrom (engl.
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für Fear of Missing Out), also die Angst, etwas zu
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verpassen, was in den sozialen Medien berichtet wird
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das Handy wird häufig in das Bett mitgenommen und
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Smartphones sind das digitale Endgerät, auf deren
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Nutzung man am wenigsten verzichten kann und bei
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deren Nicht-Verfügbarkeit nach kurzer Zeit
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Angstzustände klinisch gemessen werden können.
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Spitzers Analysen zeigen ein Horror-Szenario der Nutzung
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von digitalen Medien auf. Heute kann aktualisiert werden,
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dass die Situation im Jahr 2015 (dem Erscheinungsjahr von
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Spitzers Argumentation) eine durchaus andere war. Waren
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damals noch ca. 46 Millionen Smartphone-Nutzerinnen und
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Nutzer vom Statistischen Bundesamt ermittelt worden,
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wird die Zahl heute über 60 Millionen geschätzt. 25
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Prozent mehr Smartphonenutzung in der Bevölkerung,
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mehr Angebote im Konsumbereich und eine Umstellung
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