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sinnvolle Tätigkeit werden erwartet, während eine hohe
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Leistungsmotivation vollkommen selbstverständlich neben
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dem Bedürfnis nach Freizeit und Work-Life-Balance
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artikuliert wird.
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Aber es sind nicht nur die Erwartungen an die
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Erwerbsarbeit, die eine Rolle für die produktive
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Realitätsverarbeitung im Jugendalter spielen. Ähnlich wie
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bei den organisierten Bildungseinrichtungen lassen sich bei
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der beruflichen Erwerbsarbeit Sozialisationseffekte auf
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mehreren Ebenen ausmachen: der direkten Person-zuPerson-Beziehung, den kollektiven Kontakten zwischen den
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Arbeitnehmern als Team, den Beziehungen zwischen
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Vorgesetzten und Arbeitnehmerinnen und indirekt über die
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Organisationsstruktur. Immer bedeutsamer wird aber
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angesichts von unsicheren Arbeitsverhältnissen und sich
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schnell wandelnder Berufsanforderungen die Orientierung
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an selbstständigen Tätigkeiten und die Umstellung auf die
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Haltung eines »Arbeitskraft-Unternehmers«
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(Pongratz/Voß 2003). Hierdurch kann es zu einer besonders
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intensiven Identifizierung mit den Arbeitsinhalten und
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einer ängstlichen Fixierung auf die Sicherung der
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beruflichen Existenz kommen, was prekäre Einflüsse auf
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die Persönlichkeitsentwicklung verstärkt.
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