2026-001/documents/einfuehrung-sozialisationstheorie/pages/414.md

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Bildungsbegriffs unausgeschöpft bleibt, die andere
(Hurrelmann 2018; Bauer/Bittlingmayer 2005).
7.3
Achtes Prinzip zur Bedeutung der
alltäglichen Lebenswelt
Informelle Kontexte wie die intime Partnerschaft, der
Freundes- und Bekanntenkreis oder die Nutzung analoger
und digitaler Medien bilden den Alltag der Menschen ab
und sind gerade dadurch, dass sie nicht auf
Sozialisationseffekte zielen, sozialisationswirksam.
Menschen leiten aus ihren lebensweltlichen Erfahrungen
Handlungswissen ab. Dadurch wird Gewissheiten über
das erzeugt, was als Selbstverständlichkeit der
Lebensführung vorausgesetzt wird. Es werden Lebensstile
geformt, Motivationsstrukturen und
Gruppenbildungsprozesse beeinflusst.