2026-001/documents/einfuehrung-sozialisationstheorie/pages/404.md

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1. Die Funktion der Vermittlung von Wissen und
Fertigkeiten: Schließlich lässt sich die
Sozialisationsfunktion der Wissens- und
Kompetenzvermittlung identifizieren. Die Vermittlung
von Fertigkeiten zur Analyse fachlicher
Zusammenhänge ist dabei nicht nur von den konkreten
Inhalten abhängig, sondern auch von der Art und Weise
der Vermittlung und Präsentation dieser Inhalte durch
die Lehrkräfte. Im Unterricht eignen sich Schülerinnen
und Schüler nicht nur Wissensbestände und Methoden
an, sondern lernen zugleich, wie man sich mit den
Anweisungen und Eigenarten der Lehrkräfte
arrangieren kann, dass die zu erbringenden Leistungen
innerhalb von bestimmten Zeitabschnitten erledigt sein
müssen und wie durch Allianzen mit anderen
Schüler*innen die Kriterien für die
Leistungsbeurteilung durch Lehrkräfte beeinflusst
werden können.
Individueller und gesellschaftlicher Nutzen von Bildung
Die fachliche und pädagogische Ausbildung der Lehrkräfte
spielt eine große Rolle für ihre Kompetenz bei der
Gestaltung der Interaktion in den pädagogischen Settings
und der Vermittlung von Lern- und Unterrichtsinhalten.
Das gilt besonders in den heutigen Zeiten, in denen schnell
und einfach auf interaktive Informations- und
Kommunikationsmedien zugegriffen werden kann. Die
ideale Rolle der Lehrkräfte ist in dieser Hinsicht die von
Moderatorinnen und Moderatoren für selbst organisierte
Lernprozesse. Je mehr Bildungs-Selbstmanagement diese
betreiben können, desto besser fällt ihre Lernbilanz aus.
Das Konzept des zuvor erörterten Zieldreiecks der
Erziehung im sechsten Prinzip lässt sich in Ansätzen auch
auf die Schule übertragen, denn auch das Handeln von
Lehrkräften ist im Idealfall durch die ausgewogene