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zu beeinflussen. Die pädagogischen Fachkräfte und ihre
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Klient*innen sind Inhaber sich ergänzender sozialer
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Rollen. Sie verrichten mithin gemeinsam eine
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inhaltliche pädagogische und eine kommunikative
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Beziehungsarbeit, die auf die Förderung einer
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selbstständigen und leistungsfähigen
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Lernpersönlichkeit zielt. Man kann bildhaft von einer
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»sozialisatorischen Ko-Produktion« der Persönlichkeit
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durch die Schule sprechen.
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Schulen stellen einen gesellschaftlichen Mikrokosmos
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dar, der einige der wesentlichen Komponenten der
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Makrogesellschaft repräsentiert. Sie sind in diesem Sinne
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Bestandteil der äußeren Realität. Sie erziehen und bilden
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das Klientel der Schüler*innen nicht nur in ihrer
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Eigenschaft als sozialer Arbeits- und Erfahrungsraum,
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sondern auch als gesellschaftlich organisierte
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Bildungsinstanz. Der Organisationszweck der
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Bildungseinrichtung Schule besteht darin, die produktive
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Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit
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ihrer inneren und äußeren Realität zu stimulieren und
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ihnen dadurch die Aneignung von Körper und Psyche
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ebenso wie von sozialer und räumlicher Umwelt zu
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ermöglichen. Die Schule bietet Orientierungen für die
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Auseinandersetzung mit der inneren und der äußeren
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Realität an. Sie vermittelt Informationen und Wissen zur
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Bewältigung der Entwicklungsaufgaben.
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Die Schülerinnen und Schüler bauen sich in der Schule
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ihre eigene soziale Kontaktwelt mit festen Ritualen und
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Bedeutungen auf, die sie vor den Lehrerinnen und Lehrer
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abzuschirmen versuchen. Entsprechend üben die
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Kontakte der Schülerinnen und Schüler untereinander
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eine starke Sozialisationswirkung aus und können die von
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den Lehrkräften gesetzten Impulse je nach Ausrichtung
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verstärken oder konterkarieren.
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