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gesamten Gruppe berücksichtigen, wenn sie eine
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gestaltende Rolle beibehalten wollen. Daraus ergeben
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sich Grenzen für die Intensität der persönlichen
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Beziehung zu einzelnen Schülerinnen und Schülern und
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somit auch für die persönliche Förderung.
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3. Schüler*innenschaft untereinander: Die Sozialisation in
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einer Schule ist nicht nur durch die jeweiligen
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persönlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen der
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Lehrkräfte, sondern auch durch die übrigen Mitglieder
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der Schüler*innenschaft beeinflusst. Das Kollektiv der
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Schüler*innenschaft übt Sozialisationsfunktionen aus.
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Der Anpassungsdruck der Mitschüler als direkte
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»peers« (den meist gleichaltrigen Bezugsgruppen) kann
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in manchen Phasen des Schullebens mehr Einfluss
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ausüben, als es die von den Lehrkräften ausgehenden
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Impulse vermögen.
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4. Organisationsstruktur: Die Bildungseinrichtung Schule
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ist eine große und komplexe Organisation mit formal
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festgelegten Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten.
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Diese Organisationsstruktur wirkt auf die
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Verhaltensweisen aller Menschen ein, die sich in der
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Schule aufhalten. Sie schafft bestimmte
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Verhaltensspielräume für die Pädagoginnen und
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Pädagogen und ebenso für die Schülerinnen und
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Schüler und legt damit Einstellungen und Normen fest,
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die sich in Spannung oder sogar Widerspruch zu denen
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befinden können, die vom Pädagogen in der direkten
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Beziehung angestrebt werden. Kurz: Die Schule als
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Institution erzieht.
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Auf diesen vier Ebenen übt die Schule als
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Bildungsinstitution ihre Sozialisationsfunktionen aus.
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Durch den spezifischen Zuschnitt ihrer Beziehungs- und
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Organisationsstruktur kann die Schule eine
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Sozialisationsfunktionen wahrnehmen, die wiederum
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unterschiedliche Dimensionen unterscheidet. Wir folgen
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