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früheren Start in den Bildungseinrichtungen stärkt. Damit
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verändert sich allmählich das konservative deutsche
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Modell, das auch in anderen Bereichen wie etwa der
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Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, dem Gesundheitsbereich
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und der Altenpflege einen Wandel eingeleitet hat, der als
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»Vermarktlichung« oder »Ökonomisierung öffentlicher
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Wohlfahrt« diskutiert wird.
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Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist die Zahl
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der Privatschulen in den 25 Jahren nach dem
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Schuljahr 1992/1993 um über 80 Prozent gestiegen. Es
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kann heute davon ausgegangen werden, dass es nach 30
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Jahren eine Verdoppelung gegeben haben wird. Das heißt
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in der Konsequenz, dass das unattraktive öffentlich
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Bildungswesen private Gegenspieler bekommen hat. In
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vielen Ballungsräumen mit ihren »abgehängten«
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Einzugsgebieten zeigen sich die Folgen schon. Die Mittelund Oberschichten zweigen Geld ab und bezahlen
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Schulgeld. Dafür bekommen sie eine Schulausbildung für
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ihre Kinder, der sich von der mageren Bilanz überlasteter
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öffentlichen Schulen absetzt. Durch diese allmähliche
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Verschiebung von öffentlich zu privat verlieren die
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öffentlichen Schulen ihre ambitionierte Schülerschaft und
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machen den privaten Schulsektor ebenso schleichend
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attraktiver.
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