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für alle diejenigen, die bereits ihre Ausbildung beendet und
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einen Status, vor allem einen beruflichen, innehaben.
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Schweden ist ein Beispiel dafür.
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Die marktorientierte angelsächsische Tradition verfolgt
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einen stimulierenden Förderansatz und ist von ihrer
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Grundphilosophie her ebenfalls geneigt, intensiv in die
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Bildung des einzelnen Gesellschaftsmitglieds zu
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investieren, damit es sich einen starken Status und eine
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gute Position am Arbeitsmarkt aufbauen kann. Die
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Chancengleichheit von Kindern aller Herkunftsgruppen
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wird stark betont. Im weiteren Lebenslauf jedoch werden
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den Bürgern zur Statussicherung nur wenige soziale
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Transferleistungen zugestanden. Das gilt auch für die
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Familien. Der Staat sichert ihnen zwar eine gute
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Ausgangsposition zu, den weiteren Lebensweg sollen sie
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aber im Wettbewerb mit anderen am Markt selbst
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gestalten. Großbritannien ist maßgeblich von dieser
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Tradition geprägt.
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Das deutsche Modell der Wohlfahrtspolitik unterscheidet
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sich von diesen Ansätzen. Es spricht der sozialen Sicherung
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die eindeutig größte Bedeutung zu, und diese Sicherung
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wird überwiegend über die Familie vorgenommen, indem
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der »Broterwerber«, meist der berufstätige Vater, der
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Empfänger von Versorgungsleistungen für alle
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Familienmitglieder ist. Der öffentlichen Bildungspolitik
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kommt in dieser Tradition eine eher geringere Rolle zu. Die
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zugrunde liegende Wohlfahrtsvorstellung ist, dass die
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Förderung des Statuserwerbs über Bildung in den ersten
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Lebensjahren des Kindes eindeutig die Sache der Familien
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sei. Erst ab dem sechsten Lebensjahr werden Eltern hierbei
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von (Halbtags-)Schulen unterstützt. Den Familien wird
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zugetraut, am besten über das Wohl ihrer Mitglieder
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bestimmen zu können.
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Die Unterschiede dieser drei gesellschaftspolitischen
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Modelle sind deutlich. In Deutschland als Prototyp eines
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»konservativen« Wohlfahrtsstaates sind die Investitionen in
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