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den betroffenen Kindern und Jugendlichen sehr hoch. Bei
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Trennung und Scheidung der Eltern, bei organisatorischen
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und finanziellen Schwierigkeiten und Spannungen, aber
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auch bei Erziehungsproblemen mit den Kindern und – in
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wachsendem Ausmaß – Überforderung durch die
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Betreuung älterer Familienangehöriger fehlt es deshalb oft
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an geeigneter Hilfe. Psychosoziale Problemlagen sind ein
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wesentlicher Faktor, der ausgehend von einem
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Familienmitglied in den Familien viele Belastungen und
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auch Hilfebedarfe produziert.
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Ein Beispiel für familiale Belastungen – Kinder psychisch erkrankter
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Eltern
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Ein Beispiel der steigenden Belastungen und Hilfebedarfe
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sind die psychischen Erkrankungen eines Elternteils.
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Entgegen dem Eindruck, den man erhalten kann, wenn von
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psychischen Störungen bekannte Persönlichkeiten der
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Öffentlichkeit betroffen sind, können psychische
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Erkrankungen noch lange nicht als ein normales Thema
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begriffen werden. Jüngere Studien zeigen beispielsweise,
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dass die Stigmatisierung und Ausgrenzung Betroffener
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immer noch eher zu- als abnimmt. Dabei sind viele der
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Störungen näher an unsere Lebenswelt herangerückt.
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Depressionen und Burnout erweisen sich als so etwas wie
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die Kehrseite der Leistungs- und Konkurrenzgesellschaft.
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Und dennoch fehlen immer noch viele Antworten darauf,
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wie die Normalisierung erfolgen soll und Betroffene dazu
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gebracht werden, gute Hilfe erhalten zu können. Die
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durchschnittliche Dauer von dem Auftreten erster
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Symptome bis zur Krankheitseinsicht und dem Aufsuchen
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von Hilfesystemen beträgt rund acht Jahre. 70 Prozent
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derjenigen mit einem komplexen Störungsbild suchen keine
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Hilfe auf, bei den »einfachen« Störungen sind es sogar
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knapp 90 Prozent. Dies sind dramatische Hinweise darauf,
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wie viel im Verborgenen, im Bereich eines Dunkelfeldes
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verbleibt. Dieses umfasst die Perspektive auf die Partner
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