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gesteigerte Erleben der eigenen Verantwortung durch ein
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Kind sind. Positiven Entscheidungen liegen deshalb meist
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psychische und biografische und nicht ökonomische Motive
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zugrunde. Mütter und Väter versprechen sich von einem
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Kind einen Gewinn für ihre eigene
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Persönlichkeitsentwicklung und emotionale Befriedigung.
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Es ist ihnen aber bewusst, dass sich hieraus finanzielle
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Nachteile ergeben können.
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Anders als vor der Industrialisierung tragen Kinder
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heutzutage nicht mehr zur Optimierung des materiellen
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Wohlbefindens ihrer Eltern bei, sondern belasten die
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Haushaltskasse. Auch wirken sie nicht mehr bei der
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Absicherung gegen Risiken des Lebens der Eltern mit. Nur
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noch in seltenen Fällen arbeiten sie als Produktionskräfte
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in der Landwirtschaft und helfen in Familienbetrieben des
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Handwerks mit. Auch ihre Mithilfe bei der
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Haushaltsführung und der Versorgung von jüngeren
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Kindern ist die Ausnahme. Bei der Absicherung gegen
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Krankheit, Katastrophen, Arbeitslosigkeit und
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Verdienstausfall wegen Pensionierung haben sie ebenfalls
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keine maßgebliche Funktion.
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Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Familien heute
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zu den Haushalten zählen, die stärker von ökonomischen
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Engpässen betroffen sind als andere. Wer Kinder hat, ist
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statistisch stärker von relativer Armut bedroht als
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Kinderlose. In der »World-Vision-Kinderstudie« von 2010
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geben 13 Prozent der Eltern eine unbefriedigende
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wirtschaftliche Situation ihres Haushalts an. Dieser Wert
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deckt sich ungefähr mit den Daten der Armutserfassung
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des Statistischen Bundesamtes, wonach sogar rund 19
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Prozent der Bevölkerung von Armut oder sozialer
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Ausgrenzung gefährdet sind. Die »World-Vision-Studie«
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zeigt, dass zu diesen 13 Prozent von Eltern, die ihre
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Situation subjektiv als wirtschaftlich außerordentlich
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schwierig einschätzen, noch einmal etwa zwölf Prozent
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hinzukommen, die sich im Vergleich zu den anderen Eltern
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