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Beginn der ersten Berufsphase ab, also bis zu einem
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Zeitpunkt, zu dem ihnen die Ausgangssituation für die
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Entscheidung für ein Kind als optimal erscheint
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(Bertram/Ehlert 2011). So liegt das durchschnittliche Alter
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bei der Erstgeburt einer Frau bei rund 30 Jahren (ohne
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wesentlichen Unterschied zwischen Ost- und
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Westdeutschland).
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Durch das Aufschieben werden die Anforderungen an die
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Entscheidung komplexer, weil in dieser
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»Hauptverkehrszeit« biografischer Vorgänge (»rush hour of
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life«) sehr viele Weichenstellungen zu beachten sind.
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Frauen sind heute ganz überwiegend berufstätig, wenn sie
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vor der Entscheidung für oder gegen ein Kind stehen. Sie
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müssen sich fragen, welche Konsequenzen sich aus einer
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positiven Entscheidung ergeben, und zwar sowohl im
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Hinblick auf ihre weitere berufliche Laufbahn und ihre
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finanzielle Absicherung als auch auf das weitere Bestehen
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der Paarbeziehung. Das Ergebnis ist in vielen Fällen der
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Verzicht auf ein Kind.
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Die gestiegenen Kosten von Kindern
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Die Entscheidung für ein Kind ist unter anderem auch mit
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finanziellen Risiken für ein Paar verbunden. Wer ein Kind
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hat, muss im Vergleich zu Nichtfamilien erhebliche
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zusätzliche Belastungen in Form von Betreuungs-,
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Ernährungs- und Versorgungskosten von Kindern in Kauf
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nehmen, die sich bis zum Abschluss der Ausbildung auf
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mehrere Hunderttausend Euro belaufen können. Auch
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deshalb zögern viele Paare, sich für ein Kind zu
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entscheiden (Kaufmann 1995).
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Weil ökonomische Vorteile (Geschäftsübernahme,
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Altersversorgung) bei der Entscheidung für ein Kind heute
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weitgehend bedeutungslos geworden sind (oder sogar
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umgekehrt gelten), wird von Paaren geprüft, wie groß die
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emotionale Befriedigung, die lebensperspektivische
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Sinnerfüllung, der Grad der Selbstverwirklichung und das
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