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Sozialisationseffekte, denn immer mehr ursprünglich nicht
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für die Sozialisation entstandene soziale Systeme üben
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Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung der Menschen
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aus, die sich längere Zeit in ihnen aufhalten und mit ihnen
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in Kontakt treten und durch diesen Kontakt in häufig sehr
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lange und prägende Interaktionsbeziehungen eintreten.
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Dieses Verständnis sozialer Kontexte schließt also
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unmittelbar an die eingangs erörterte Definition von
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Sozialisation an. Hiernach bezeichnet Sozialisation einen
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Interaktionsprozess, der das gesamte Leben erfasst und die
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Beziehung zwischen der sich entwickelnden Persönlichkeit
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und den umgebenden sozialen und materiellen Strukturen
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einschließt. Im Kern bezeichnet Sozialisation damit die
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Persönlichkeitsentwicklung als eine ständige Interaktion
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zwischen der Person und den umgebenden
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gesellschaftlichen Bedingungen, die zu unterschiedlichen
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Zeitpunkten und unterschiedlich intensiv in die
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Interaktionsbeziehungen zu einem Individuum einbezogen
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werden.
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Primäre, sekundäre und tertiäre Sozialisationsinstanzen
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Diese Kontextbeschreibung kann analog verstanden
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werden zu Bronfenbrenners Modellvorstellung. Der
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markante Unterschied ist, dass in Bronfenbrenners Modell
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die Persönlichkeitsentwicklung nicht eigens thematisiert
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ist. Im MpR ist das anders, das handelnde Subjekt wird
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deutlich stärker betont. Es ist Ort des Zusammenspiels von
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innerer und äußerer Realität. Zugleich ist es das Zentrum
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der Analyse, das von der primären Sozialisationsinstanz
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umgeben ist, die in Bronfenbrenners wie im MpR die
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Mikro- oder Nahumwelt darstellt und zumeist mit der
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Familie bezeichnet wird.
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Sekundäre Sozialisationsinstanzen bezeichnen im
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Besonderen die neben den Familien existierenden engen
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Einbindungen junger Menschen, also Freundes- und
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Gleichaltrigengruppen, vor allem aber die Schule und das
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