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das Bundesgebiet ein gleich großer Anteil von Senioren
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(über 60-Jährige) und Erwachsenen (20- bis 60-Jährige)
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vorausgesagt werden kann. Der Anteil der jungen
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Generation (Kinder und Jugendliche) liegt nach dieser
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Schätzung dann nur noch bei ca. 15 Prozent.
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Durch ihr wachsendes demografisches Gewicht binden
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Erwachsene und Senioren größere Anteile von
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Steuermitteln und Ausgleichszahlungen. Deutschland hat
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ein intensiv ausgebautes System von Transferleistungen für
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Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, Krankheit
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und Pensionierung, das mit wenigen Ausnahmen vor allem
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der mittleren und älteren Generation zugutekommt. Vor
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allem die im internationalen Vergleich recht gute
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Rentenversicherung steht symbolträchtig für die
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garantierte Absicherung der Ansprüche auf
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gesellschaftliche Ressourcen, die nach dem Austritt aus
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dem aktiven Berufsleben der älteren Generation
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zugewiesen werden. Bedeutsam ist dabei vor allem, dass
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ein Rechtsanspruch auf diese Leistungen besteht, der
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durch eine tarifvertragliche Versicherungskonstruktion
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weitgehend unabhängig von politischer Einflussnahme ist.
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Im Vergleich dazu ist die Absicherung der jüngeren
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Generation weit weniger zukunftssicher. Die wichtigen
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Ressourcen für Kinder und Jugendliche, insbesondere für
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Gesundheit, Erziehung und Bildung, sind von der
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jeweiligen Wirtschafts- und Finanzlage des Staates
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abhängig und nicht durch automatische Anpassungs- oder
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Versicherungsregelungen stabilisiert. Die Wohlfahrtspolitik
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kann insofern als konservativ bezeichnet werden, als dass
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sie grundsätzlich auf die Wahrung der Besitzstände
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derjenigen Bevölkerungsgruppen ausgerichtet ist, die
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bereits im Berufsleben stehen oder aus ihm wieder
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ausgetreten sind. Demgegenüber werden die
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Bevölkerungsgruppen strukturell vernachlässigt, die noch
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keinen gesellschaftlichen Status erworben haben, und das
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sind naturgemäß Kinder und Jugendliche.
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