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Ende des traditionellen Erwachsenenalters aus
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gesundheitlichen oder arbeitsmarktpolitischen Gründen
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(Frühpensionierung) aus der Berufstätigkeit
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zurückgezogen, andere gehen auch nach dem 65.
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Lebensjahr zumindest Teilzeit‑Berufstätigkeiten nach.
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Zu welchem Zeitpunkt die Pensionierung auch immer
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eintritt – die Ausgliederung eines Menschen aus dem
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Berufsleben bedeutet soziologisch gesehen einen klaren
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Rollenverlust, der individuell verarbeitet werden muss und
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ein neues Konzept des zukünftigen Lebensweges notwendig
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macht. Die Ausgliederung aus dem sozialen Bezugssystem
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der Erwerbsarbeit entlastet zwar von den oft schwierigen
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Bedingungen und stressigen Anforderungen, die mit dem
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Arbeitsprozess einhergehen können, gleichzeitig geht aber
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das Gefühl der Anerkennung verloren, das sich daraus
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ergibt, dass man sich als produktiv, gesellschaftlich
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nützlich und wertvoll wahrnehmen kann.
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Menschen, die aus dem aktiven Erwerbsleben austreten,
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stehen vor der Aufgabe, sich auch innerlich abzulösen und
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neue, öffentlich anerkannte Formen der sozialen Aktivität
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(etwa freiwilliges Engagement im sozialen Sektor) zu
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suchen. Am erfolgreichsten scheinen diejenigen Menschen
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in diese Altersphase einmünden zu können, die ihre
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bisherigen nichtberuflichen Aktivitäten nach der
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Pensionierung beibehalten und auf ihr individuelles
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Aktivitätsniveau abstimmen. Hilfreich ist dabei, sich darauf
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zu besinnen, dass ihnen ein breites Spektrum an sozialen
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Rollen in Familie, Nachbarschaft und Gemeinde zur
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Verfügung steht und dass eine Intensivierung dieser Rollen
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das Ausscheiden aus der Erwerbsrolle ausgleichen kann.
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Alternativ dazu bieten sich heute aber auch zahlreiche
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Möglichkeiten, neue berufliche Beschäftigungen zu finden.
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Im Bereich Partnerschaft und Beziehungen unterscheiden
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sich die Lebensbedingungen der Senioren heute kaum von
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denen der Erwachsenen. Bei der Mehrheit der Senioren
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sind die eigenen Kinder aus dem Haus; sie können ihre
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