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alternativen Lebenslaufgestaltung, stellen sich aber auch
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Bereiche heraus, in denen die Freiheitsgrade für die
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Definition einer »erfolgreichen« Bewältigung zunehmen.
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Für die große Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung
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sind die Möglichkeiten der biografischen Gestaltung des
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Lebenslaufs in den letzten fünfzig Jahren kontinuierlich
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angewachsen. Wegen der wirtschaftlich erfolgreichen
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Entwicklung sind die Chancen stetig gestiegen, das
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Erwachsenenleben nach den persönlichen Wünschen und
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Zielen zu gestalten. Breit gefächerte soziale
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Sicherungssysteme haben auch in Krisenzeiten das Risiko
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der Arbeitslosigkeit gut abgefedert. Dadurch konnten sich
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die meisten Erwachsenen größere Spielräume für die
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subjektive Entfaltung der Persönlichkeit erschließen.
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Diese positive Bilanz schlägt sich auch in den
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Gesundheits- und Krankheitsdaten nieder. Im Vergleich zu
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den 1950er und 1960er Jahren ist das gesundheitliche
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Wohlbefinden der erwachsenen Bevölkerung im
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körperlichen und psychischen Bereich deutlich
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angestiegen, vor allem durch verbesserte Hygiene, gute
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Wohnmöglichkeiten, gute Ernährung und die medizinische
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und psychologische Versorgung. Das hat dazu geführt, dass
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sich die Lebenserwartung beider Geschlechter ständig
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weiter erhöht hat.
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Diese Aussagen treffen nicht oder nur mit erheblichen
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Einschränkungen auf eine Minderheit der Angehörigen der
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Erwachsenenpopulation zu. Wie in der Kinder- und
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Jugendpopulation ist bei Erwachsenen eine allmählich
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anwachsende Minderheit von gegenwärtig etwa 20 Prozent
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benachteiligten und relativ armen Menschen zu
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identifizieren. Die wirtschaftliche und in der Folge auch die
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soziale und kulturelle Ungleichheit ist besonders durch die
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hohe Arbeitslosigkeit in den 1990er und 2000er Jahren
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angestiegen, was sich wiederum an der hohen Zahl von
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Empfängern von Transferleistungen ablesen lässt. In vielen
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Fällen hat sich dabei die Benachteiligung von der
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