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Sozial ungleiche Ausgangsbedingungen
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Die Ausgangsbedingungen für die Bewältigung normierter
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Herausforderungen der Realitätsverarbeitung
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unterscheiden sich in Abhängigkeit von der sozialen
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Herkunft der Jugendlichen sehr stark. Wie schon im
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Kindesalter spielen hierfür die
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Entwicklungsvoraussetzungen in der Familie und die von
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dort kommenden Erziehungsimpulse eine Schlüsselrolle.
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Je höher der sozioökonomische und Bildungsstatus der
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Eltern, desto eher schafft es eine Jugendliche oder ein
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Jugendlicher, Kompetenzen aufzubauen, die im Bildungsund Berufsleben gefordert werden. Ungünstige
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Voraussetzungen für den Ausgleich von Individuation und
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Integration haben hingegen die Jugendlichen aus Familien
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mit niedrigem sozialem Status. Die Chancen, zu einer
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wirklich kompetenten Planungsinstanz des eigenen Lebens
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und in diesem Sinne zum Produzenten der eigenen
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Jugendlichen-Persönlichkeit zu werden (»doing
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adolescence«), sind mithin sehr ungleich verteilt
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(Schinkel 2017).
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Jugendliche, die ihre Lebensführung leicht an die
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Anforderungen einer modernen, technisierten
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Leistungsgesellschaft anpassen könne, stammen vor allem
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aus den Elternhäusern, in denen die Eltern selbst hohe
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Bildungsabschlüsse haben und gesicherte berufliche
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Positionen besetzen. Diese Sicherheit geben die Eltern
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ebenso an ihre jugendlichen Kinder weiter wie die
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Kompetenz zum selbstbewussten Bewältigen von
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Herausforderungen der Lebensführung.
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Die meisten der benachteiligten Jugendlichen stammen
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aus wirtschaftlich relativ armen Elternhäusern, in denen
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beide Elternteile über eine geringe oder gar keine
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Ausbildung verfügen und von Arbeitslosigkeit bedroht oder
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bereits betroffen sind. Von diesen leben überproportional
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viele in Haushalten, die schon seit längerer Zeit von
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