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Verhaltensweisen einräumen, bieten sich den Jugendlichen
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nicht die Reibungen und Widerstände, die sich in Zeiten
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der standardisierten »Normal-Biografie« fast zwangsläufig
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einstellten. Durch die verhältnismäßig frühe
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Selbstständigkeit im Konsum-, Medien- und
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partnerschaftlichen Lebensbereich auf der einen und die
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lang anhaltende Bildungs- und Ausbildungszeit mit
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ökonomischer Unselbstständigkeit auf der anderen Seite,
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tritt an die Stelle einer noch in den 1950er Jahren
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genormten Statuspassage von der Jugendzeit in das
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Erwachsenenalter nun eine Übergangsphase mit der
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Anforderung, sie biografisch sinnvoll zu gestalten
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(Neubauer/Hurrelmann 1996).
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Von Jugendlichen wird eine kreative individuelle
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Lebensführung verlangt, um die erheblichen Spannungen
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zwischen den Selbstständigkeitspotenzialen in den
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verschiedenen Lebensbereichen auszugleichen. Eine solche
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Lebensführung scheint vor allem dann möglich zu sein,
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wenn die Lebensphase Jugend nicht ihrem traditionellen
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Verständnis gemäß als Durchgangsphase von der Kindheit
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in den vollwertigen Status des Erwachsenen interpretiert
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wird, sondern als eine Lebensphase, die selbstständig
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gestaltet wird und eine besondere Lebensqualität hat. Im
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Jugendalter spitzt sich die Anforderung zu, die persönliche
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Individuation und die soziale Integration miteinander
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auszutarieren und hierauf die personale und eine soziale
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Identität aufzubauen.
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