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Konsummuster, die in der Biografie ständige Begleiter sind.
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Vor alldem durch sich verändernde ökonomische,
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politische, soziale und kulturelle Bedingungen stehen
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Menschen in den jeweiligen Lebensphasen vor der
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Herausforderung, ihren biografischen und
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gesellschaftlichen Standort zu akzeptieren oder neu zu
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definieren.
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Die Veränderung von klassenspezifischen Mentalitäten,
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die die Gesellschaft nicht mehr so sicher unterteilen wie
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noch vor wenigen Jahrzehnten, werden immer die Frage
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danach auf, wer man ist und sein möchte. In der
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Perspektive des gesamten Lebenslaufs lassen sich darum
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ständige, aber auch wechselnde Anforderungen an die
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Identitätsentwicklung und Selbstorganisation abbilden
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(Hurrelmann/Quenzel 2013, S. 80). In jeder einzelnen
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Lebensphase stellt sich die Aufgabe, die voneinander
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abgegrenzten sozialen Lebenswelten (bei Jugendlichen zum
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Beispiel Schule und Elternhaus, die Gleichaltrigengruppe,
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der Sportverein oder die vielfältige Einbindung in digitale
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Netzwerke), mit ihren spezifischen organisatorischen
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Anforderungen zu koordinieren und sich dennoch in diesen
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verschiedenen Lebenswelten als »identisch« zu erleben.
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Aus diesen Anforderungen an das Biografiemanagement
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können Belastungen entstehen, die zu einem
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dysfunktionalen Bewältigungsverhalten führen (Aggression,
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Depression, Drogenkonsum etc.). Die Vielfalt der
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Anforderungen kann aber auch zu einer Erweiterung von
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Optionen führen, die Variabilität und Vielfalt von
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selbstbestimmten Handlungen zur Folge haben. Vor allem
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durch die Verlängerung der Lebensdauer, aber auch die die
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gewandelten sozialen und ökonomischen Bedingungen
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einer Gesellschaft hat sich der Aufbau des Lebenslaufs und
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die Taktung der einzelnen Lebensphasen dynamisiert. Die
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Lebensphase Kindheit erweckt den Eindruck, kürzer zu
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werden, weil sich das Jugendalter durch die immer früher
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einsetzende Pubertät immer weiter nach vorn verlagert.
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