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Ansatz baut Antonovsky eine konzeptionelle und
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begriffliche Brücke zu den Lerntheorien und insbesondere
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zum Konzept der Selbstwirksamkeit. Er definiert eine
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Zielsetzung nicht nur für eine gelingende Balance von
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gesundheitlichen Risiko- und Schutzfaktoren, sondern auch
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für eine sozialisationstheoretische Perspektive auf das
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Zusammenspiel von Anforderungen der sozialen
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Integration und Entfaltung von Autonomiepotenzialen
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(hierzu weiterführend Hurrelmann/Richter 2013; Rathmann
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et al. 2018).
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Reziprozität und Ambivalenz
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Bisher ist deutlich geworden, dass das vierte Prinzip zur
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Bildung der Ich-Identität auf sehr unterschiedliche Quellen
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in der Fachliteratur zurückgreift. Ursprünglich ein Begriff,
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der sehr theoretisch aufgeladen ist, philosophische
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Strömungen aufnimmt und konkret im
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handlungstheoretisch-interaktionistischen Ansatz verankert
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ist, wurde das Denken in Kategogrien der IchIdentitätsentwicklung vor allem in den
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sozialisationstheoretischen Annahmen von Habermas und
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Krappmann aufgenommen. Im Anschluss dominierte eine
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psychologische Perspektive, weil der Zusammenhang von
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Persönlichkeit, Identität und Stabilität immer wichtiger
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dafür wird, Unterschiede im Wohlbefinden von Menschen
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zu verstehen, die durch unterschiedliche
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Lebensbedingungen in Gang gesetzt werden und von der
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Verarbeitungs- und Bewältigungsfähigkeit des Subjekts
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abhängen.
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Heute ist das besondere Interesse mit der Frage danach
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verbunden, warum eine große Diversität in der Anfälligkeit
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bzw. Resilienz gegenüber hoch belastenden Faktoren der
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Lebensführung existiert, die das Wohlergehen und die
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Gesundheit eines Menschen beeinflussen. Seit geraumer
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Zeit ist dieses Wissen zu einer Brücke der
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sozialisationstheoretischen Diskussion in die Stress- und
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