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welche psychologischen, sozialen und kulturellen
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Ressourcen ihm für die Bearbeitung der Belastung zur
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Verfügung stehen. Tritt ein Stressor (Belastung durch eine
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persönliche Krise, einen Unfall, eine Krankheit usw.) auf,
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schätzt das Individuum dessen Bedrohung ein und
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überdenkt seine Fähigkeiten, die Situation zu verändern
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und kognitiv ebenso wie gefühlsmäßig mit der neuen
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Situation umzugehen. Anschließend werden
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»Bewältigungsstrategien« eingesetzt, die im Erfolgsfall zur
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Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der seelischen
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und körperlichen Gesundheit, im Fall des Scheiterns zu
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einer (weiteren) Störung der Entwicklung führen.
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Unter »Bewältigung« wird das Bemühen eines Menschen
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verstanden, Anforderungen und Belastungen in den Griff zu
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bekommen und möglichst zu meistern (auch akkomodatives
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Coping). Ziel ist es, die persönliche Handlungsfähigkeit zu
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erhalten, eventuell die Ursache der Belastung
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zurückzudrängen oder doch zumindest abzuschwächen,
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aber auch – für den Fall, dass dies nicht möglich ist – die
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Belastung durch emotionale Umstellung zu tolerieren und
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zu ertragen (»Gefühlsregulierung«)
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(Lazarus/Launier 1978).
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Das Konzept der kritischen Lebensereignisse
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Welche Form und welcher Stil der Bewältigung jeweils der
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beste und angemessene ist, entscheidet sich sowohl nach
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der Art der Belastung als auch nach den
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Persönlichkeitsmerkmalen und sozialen
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Unterstützungsressourcen, die eine Person aktivieren kann.
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Pearlin (1987) hat drei Ereignisgruppen unterschieden:
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Kritische Lebensereignisse, zum Beispiel der
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unerwartete Verlust einer wichtigen Bezugsperson,
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Trennung oder Scheidung, das plötzliche Eintreten
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einer schweren Krankheit oder eines Unfalls, der
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Verlust des Arbeitsplatzes.
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