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die anstehenden Anforderungen mit den eigenen
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Ressourcen effektiv bewältigen zu können.
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Störungen der Identitätsbildung haben ihren
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Ausgangspunkt meist in einer mangelnden
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Übereinstimmung der personalen und sozialen
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Komponenten der Identität, also den auf Individuation
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zielenden Bedürfnissen, Motiven und Interessen auf der
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einen und den auf Integration gerichteten
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gesellschaftlichen Erwartungen auf der anderen Seite.
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Stimmen diese nicht überein, kann es zu Störungen des
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Selbstvertrauens und in der Folge zu sozial zu einem
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Verhalten kommen, dass von den Normen der
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gesellschaftlich erwünschten Verhaltensregulierung
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abweicht. Je entscheidungsfähiger und handlungssicherer
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ein Mensch ist, je mehr Fertigkeiten zur Bewältigung
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psychischer und sozialer Probleme er besitzt, je mehr er in
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zuverlässige soziale Beziehungsstrukturen und Netzwerke
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einbezogen und in wichtigen gesellschaftlichen
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Rollenzusammenhängen anerkannt ist, desto besser sind
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die Voraussetzungen für die Ich-Identität, eine
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selbstständige und autonome Handlungsfähigkeit und die
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Möglichkeiten der Lebensbewältigung.
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Die Bildung einer Ich-Identität
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Der Ausgangspunkt der Bildung einer stabilen »IchIdentität« geht auf die Arbeiten von George Herbert Mead,
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Jürgen Habermas und Lothar Krappmann zurück. In dem
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Überblick zur Propädeutik wurde bereits argumentiert,
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dass die deutsche Übersetzung stabiler Ich-Strukturen (bei
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Mead ursprünglich »self« in Abgrenzung von »I« und
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»me«) als »Ich-Identität« begrifflich unglücklich ist, weil
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der Ausdruck »Ich-Identität« natürlich nicht von alleine
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eine Bedeutung preisgibt und sogar sehr unterschiedliche
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(wenn nicht sogar widersprüchliche) Assoziationen
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hervorrufen kann. Gemeint ist mit dieser terminologischen
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Neuschöpfung in der deutschsprachigen Debatte der
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