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gefärbten Selbstwertgefühls und des Empfindens einer
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hohen Selbstwirksamkeit. Im ungünstigen Fall betonen
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Negativ- und Unterlegenheitserfahrungen die Erfahrung
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des Selbst. Obwohl das Konzept einer Identität bzw. des
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Selbst- und Identitätsempfindens sehr theoretisch
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dominiert scheint, werden diese Annahmen durch
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mannigfaltige Erkenntnisse der Stress- und
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Bewältigungsforschung bestätigt. Hinzu treten Befunde aus
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der Forschung zu kritischen Lebensereignissen, die
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deutlich machen, wie zum Beispiel der unerwartete Verlust
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einer wichtigen Bezugsperson, Trennung oder Scheidung
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der Eltern, das plötzliche Eintreten einer schweren
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Krankheit oder eines Unfalls die Bewältigungsmuster und
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den Aufbau einer stabilen Identität erschweren.
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Die Ausprägung einer »Ich-Identität« ist eine
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lebensphasenübergreifende Entwicklung. In Kindheit und
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Jugend nehmen die Fähigkeiten zu, sich sowohl als Akteur
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in eigener Sache als auch als Objekt für andere
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wahrzunehmen. Ausgehend davon kann ein Mensch ein
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Bild von sich selbst aufbauen, indem er alle Ergebnisse
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seiner bisherigen Wahrnehmungen auswertet und zu einem
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»Selbstbild« zusammenfügt.
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Das Selbstbild besteht aus den subjektiven
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Einschätzungen, die ein Mensch von sich selbst hat. Die
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Basis des Selbstbildes ist eine realistische Wahrnehmung
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der inneren Realität, also der genetischen, körperlichen
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und psychischen Potenziale (also insbesondere der
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spezifischen Begabungen, der Konstitution und des
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Temperaments) und der Möglichkeiten, mit diesen
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Potenzialen in der äußeren Realität handlungsfähig zu sein.
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Kommt ein Mensch hierbei zu positiven und optimistischen
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Einschätzungen, kann er ein stabiles Selbstvertrauen und
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ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl aufbauen. Er entwickelt
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– folgt man der oben vorgestellten sozial-kognitiven
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Lerntheorie von Bandura – das Gefühl von
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Selbstwirksamkeit, indem er sich die Gewissheit verschafft,
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