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Gegenstand und Verortung
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Das vierte Prinzip des MpR ist eng mit den Spannungen
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verbunden, denen ein Mensch im Prozesse der Bildung von
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Bewusst- und Selbstbewusstseinsstrukturen ausgesetzt ist.
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Zugleich reagiert es auf die Bedeutung der
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lebenslaufspezifischen Anforderungen der
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Realitätsbewältigung und sondiert, welche Folgen
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unterschiedliche Formen der Bewältigung haben. Die
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Verlagerung des Erkenntnisinteresses von der Bewältigung
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zur Spannung von Individuations- und
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Integrationsanforderungen, erschließt für das MpR eine
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weitere Untersuchungseinheit.
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Die Verbindung von persönlicher Individuation und
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sozialer Integration wird bereits in der Theorie der
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psychosozialen Entwicklung von Erik H. Erikson und in der
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Kompetenztheorie von Jürgen Habermas sowie dem
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interaktionistischen Ansatz von Lothar Krappmann
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thematisiert. Das subjektive Empfinden von Individuation
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und Integration macht einem Menschen bewusst, wie
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unterschiedlich die Anforderungen von Körper und Psyche
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auf der einen sowie sozialer und physischer Umwelt auf der
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anderen Seite sind. Ganz besonders bewusst und äußerst
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sensibel wird dieses Spannungsverhältnis von den meisten
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Menschen in der Pubertät, also beim Eintritt in die
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Lebensphase Jugend empfunden
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(Hurrelmann/Quenzel 2013, S. 27). Zum ersten Mal im
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Lebenslauf ist zu diesem Entwicklungszeitpunkt die
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Fähigkeit gegeben, über sich selbst, den eigenen Körper,
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die Psyche und die Umwelt nachzudenken und
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wahrzunehmen, dass auch andere Menschen diese
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Fähigkeit besitzen.
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Dabei ist zu beachten, dass die Anforderungen der
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inneren und der äußeren Realität unterschiedlichen Regeln
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und Logiken folgen. Die oben vorgestellten Ansätze von
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Talcott Parsons und Niklas Luhmann betonen diese
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