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Forschungsperspektive kann darum nie im »entweder-oderModus« entschieden, sondern muss entdeckend beide
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methodischen Herangehensweisen beinhalten. Für die
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Auseinandersetzung mit der Kritik bedeutet dies zum
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anderen, dass der Zugang zu den subjektiven
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Handlungsformen, die ausgebildet werden, um den
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lebenslaufspezifischen Anforderungen der
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Realitätsbewältigung zu begegnen, stark gemacht werden
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muss.
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Die Perspektive auf das Subjekt als »Bewährungssucher«
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(Zizek 2012), individuelle »Entwicklungsaufgaben« oder
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Modi der »Bewältigung« sind eine mikrologische
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Fokussierung auf den Kernprozess der Sozialisation. Durch
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alle diese Anforderungen der Lebensbewältigung, die mehr
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oder weniger krisenförmig erlebt werden, zieht sich die
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Herausforderung, die persönliche Individuation mit der
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sozialen Integration zu vermitteln.
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Individuation und Integration stehen während des
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gesamten Lebenslaufs in einem ständigen
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Spannungsverhältnis zueinander. Zur »Individuation«
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gehören der Aufbau einer individuellen
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Persönlichkeitsstruktur mit unverwechselbaren
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körperlichen, psychischen und sozialen Merkmalen sowie
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das subjektive Erleben als einzigartige und einmalige
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Persönlichkeit. Zur »Integration« gehören die
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Respektierung der gesellschaftlichen Werte, Normen und
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Verhaltensstandards, die Übernahme gesellschaftlicher
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Mitgliedsrollen (also die oben genannten Rollen als
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Berufstätiger, Familiengründer, Konsument und politischer
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Bürger) sowie die Eingliederung in die sozialen Strukturen
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der Gesellschaft.
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Die klassische Theorie der Entwicklungsaufgaben von Robert J.
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Havighurst
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Der Blick auf das klassische Modell der
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Entwicklungsaufgaben ist ein sinnvoller Einstieg in die
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