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Drittes Prinzip zur Bewältigung
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lebenslaufspezifischer Anforderungen der
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Realitätsverarbeitung
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Das dritte Prinzip fokussiert darauf, dass in jedem
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Lebensabschnitt Erwartungen an die Verarbeitung der
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Realitätt vorhanden sind. Diese sind gesellschaftlich
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mehrheitlich akzeptiert und gelten als Normen der
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Entwicklung. Im Lebenslauf kommt es damit zu einer
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ständigen Konfrontation mit neuen Situationen, die
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jeweils mit angemessenen Formen des Handelns
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bewältigt werden müssen.
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Gegenstand und Verortung
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In jedem Lebensabschnitt ergeben sich aus der
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körperlichen und psychischen Entwicklung sowie aus der
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sozialen Umwelt stammende Erwartungen an die
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Verarbeitung der Realität. Diese Erwartungen werden in
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der einer älteren Theoriesprache als
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»Entwicklungsaufgaben« bezeichnet. Sie beschreiben die
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für ein Kind, einen Jugendlichen, einen Erwachsenen oder
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einen Senior als »Norm« erachtete Handlungs- und
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Bewältigungsherausforderungen. Sie sind von jedem
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Menschen auf seine eigene Weise zu definieren, in das
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eigene Handlungsrepertoire zu übersetzen und zu
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bewältigen.
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Im Lebenslauf kommt es zu einer ständigen
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Konfrontation mit neuen Situationen, die jeweils mit
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angemessenen Formen des Handelns bewältigt werden
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müssen. Immer wieder – besonders zugespitzt bei
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einschneidenden sozialen oder wirtschaftlichen Krisen oder
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bei biografischen Umbrüchen und Übergängen – steht der
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Mensch vor der Aufgabe, seine Bewältigungsfähigkeiten zu
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aktivieren. Zur Analyse dieser Prozesse bietet u. a. das
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