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und Rückschlüsse vor und macht den Menschen auf diese
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Weise reaktions- und handlungsfähig. Der Begriff
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»produktiv«, mit dem die Verarbeitung der inneren und
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äußeren Realität charakterisiert wird, drückt dies auch
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sprachlich aus.
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Die Anlage-Umwelt-Kontroverse
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Es ist Kern des MpR, dass es von der Interaktion der
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inneren mit der äußeren Realität ausgeht. Dabei ist es
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ebenso selbstverständlich, dass die Erkenntnisse aus dem
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Bereich der Biologie und Genetik aufgenommen werden,
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wenn die innere Realität im Fokus steht. Die Erschließung
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des Kenntnisstandes hierzu verspricht wichtige Einblicke
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vor allem in der Hinsicht, dass die Stimulierung von außen
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eine enorme Prägewirkung auf körperliche und kognitive
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bzw. psychische Strukturen hat. Im Verhältnis von
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biologischen Anlage- und sozialen Umwelteinflüssen muss
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darum von einer sehr dynamischen Beziehung
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ausgegangen werden. Oder: Anlage- und Umweltfaktoren
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können nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sie
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bezeichnen kein »Entweder-Oder«, sondern ein »Sowohlals-Auch«.
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Interessanterweise schießen die Emotionen schnell über,
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wenn über Anlagefaktoren der menschlichen Entwicklung
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gesprochen wird. In den Alltagsdiskussionen über die
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Frage, ob der Mensch erfahrungs- und lernabhängig ist
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oder doch nur bestimmt wird von seinen Genen, werden
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schnell Entscheidungen für die eine oder andere Seite
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getroffen. Kurz gesagt: Es ist einfacher, nur von einer der
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beiden Perspektive auszugehen. Offenbar stoßen hier
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immer schon ideologische Grundhaltungen aufeinander.
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Überraschend ist darum nicht, dass im Alltag sehr schnell
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in die eine oder andere Richtung votiert wird, sondern,
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dass auch in der wissenschaftlichen Debatte die Fronten
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eher verhärtet und ausgleichende Positionen selten sind. In
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den letzten Jahren ist vor allem wahrzunehmen, dass die
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