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Sozialisationsprozess, das nur geprägt von den
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Umweltstrukturen wird, aber selbst die Umwelt nicht
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prägen kann.
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Auch die übrigen vorgestellten Theorien betonen die
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Eigenleistungen des menschlichen Subjekts bei der
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Persönlichkeitsentwicklung und Individuation. Sie sind
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jeweils darum bemüht, die Mechanismen zu identifizieren,
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über die äußere, gesellschaftliche Einflüsse auf innere,
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persönliche Merkmale und Strukturen einwirken. Sie
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verweisen auf die sozialen und kulturellen Erwartungen
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der Umwelt, auf die Anforderungen und Anregungen
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sozialer und ökologischer Lebensräume und auf die
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Möglichkeiten des Menschen, die eigene Persönlichkeit
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durch aktive Interaktion mit der sozialen Umwelt selbst zu
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gestalten. Bourdieu vertritt aber auch die wieder auf die
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Strukturen gerichtete Perspektive, die deutlich macht, dass
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es einen langen Arm der sozialen Strukturen gibt. Dieser
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reicht weit bis in die Entwicklung der kognitiven
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Instrumente hinein, die der Mensch zur Welterschließung
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benötigt. Bourdieu spricht hier von den Wahrnehmungs-,
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Denk- und Handlungsschemata des Menschen, die sich in
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seinem Habitus niederschlagen. Auch der Habitus
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verkörpert also beides: das Weiterwirken der Umwelt in
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den Denkwerkzeugen eines Menschen und gleichzeitig die
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Fähigkeit, kreativ und innovativ die eigene Entwicklung zu
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steuern.
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Die psychologischen Theorien wirken für eine solche
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Sichtweise wie eine Blaupause. Auch sie kennen die ältere
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Perspektive der dominierenden gesellschaftlichen
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Strukturen, die die Lern- und Entwicklungsvorgänge
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strukturieren und damit die Persönlichkeit determinieren
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(Freud, Watson). Erst die weitere Entwicklung im
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Fachdiskurs öffnet diese sehr enge Perspektive. Die
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vorgestellten Persönlichkeitstheorien, etwa die von
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Erikson, verweisen wie die Entwicklungs- und Lerntheorien
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von Lerner bis Bronfenbrenner neben den sozialen und
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