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Die Verbindung soziologischer
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und psychologischer
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Propädeutik
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Die Entwicklung der Sozialisationstheorien ist an eine
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inzwischen über einhundertjährige Geschichte des Themas
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Sozialisation gekoppelt. Hierzu haben Dutzende
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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beigetragen.
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Zahlreiche dieser Theorien haben sich monodisziplinär
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entwickelt, in einigen Entwicklungen der Fachdebatte
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zeigen sich aber auch die Spuren eines regen
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interdisziplinären Austausches. Die soziologische
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Diskussion bietet im ausgehenden 19. Jahrhundert bis
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heute den größten Antrieb, das Thema zu bearbeiten. In
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der Psychologie ist das Sozialisationsthema selten
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terminologisch explizit, dafür aber in fast allen
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Grundlagentheorien der Entwicklungs-, Lern- und
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Persönlichkeitspsychologie implizit vorhanden. Ebenso wie
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die soziologische Diskussion durch die Verbreiterung in
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einen sozial- und erziehungswissenschaftlichen Diskurs nur
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noch künstlich isoliert werden kann, ist die psychologische
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Perspektive durch die Debatte in den Neurowissenschaften,
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der Genetik und Epigenetik ergänzt worden. Wir sprechen
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heute darum von unterschiedlichen disziplinären
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Traditionen, die immer noch erkennbar sind, und damit
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auch unterschiedlichen Perspektiven, mit denen das Thema
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Sozialisation erschlossen wird.
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VON DER STRUKTUR- ZUR SUBJEKTORIENTIERUNG
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Zunächst waren es die frühen soziologischen Theorien von
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Simmel und Durkheim, die stark auf die Integration des
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Menschen in die soziale Ordnung der Gesellschaft, auf die
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»Vergesellschaftung der menschlichen Natur«,
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