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eingeschätzt werden, dass angespannte Situationen auch
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wirklich erfolgreich gemeistert werden können. Hiervon
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hängt ab, ob für den weiteren Lebenslauf eine sichere Basis
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für Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit gelegt werden
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kann (Hurrelmann/Quenzel 2013).
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Je nach Bewältigungsstrategie kommt es auch in dieser
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Theorie im positiven Fall zur Aufrechterhaltung oder
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Wiederherstellung der seelischen und körperlichen
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Gesundheit, im negativen Fall zu einer Störung der
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Entwicklung. Der Erfolg der Bewältigungsstrategien hängt
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davon ab, welche psychischen, sozialen und kulturellen
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Ressourcen einem Menschen für den Abbau der Belastung
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zur Verfügung stehen.
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DIE ÖKOLOGISCHE ENTWICKLUNGSTHEORIE VON
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URIE BRONFENBRENNER
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Die ökologische Entwicklungspsychologie stellt eine
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weitere Variante der Entwicklungstheorien dar. Sie steht
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zwar ebenfalls auf dem Boden der kognitiven Psychologie,
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hebt aber viel deutlicher als zuvor Richard M. Lerner die
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Kontextbedeutung für die Entwicklung hervor. In der
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ökologischen Entwicklungstheorie ist der Mensch zwar
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Gestalter seiner Entwicklung und ein sich selbst
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reflektierendes Wesen, das ein Bild von seiner Umwelt
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aufbaut und flexibel modifiziert. Menschen und ihre
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Umwelt werden aber viel deutlicher als ein Gesamtsystem
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verstanden, wobei die Veränderungen von Mensch und
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Umwelt jeweils transaktional (sich wechselseitig
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beeinflussend) verlaufen. Der Mensch wird in dieser
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Theorie als Produkt und Gestalter seiner Umwelt zugleich
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gesehen. Die konkrete Beschaffenheit der sozialen und
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materiellen Umwelt ist der Hauptgegenstand der Theorie
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(Epp 2018).
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Der Begründer der ökologischen Entwicklungstheorie ist
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Urie Bronfenbrenner (1917–2005). Bronfenbrenner wird in
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