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bilden und die möglichen Folgen abzuschätzen, die
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formalen Aspekte einer Argumentation zu analysieren
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und hinter Einzelfällen allgemeine Gesetze zu erkennen.
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Piaget konzipiert also eine für die Sozialisationstheorie
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interessante Vorstellung, wonach die
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Persönlichkeitsentwicklung – bei ihm sehr stark auf die
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kognitive, intellektuelle Entwicklung konzentriert – durch
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einen intensiven Austausch zwischen dem Organismus und
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seiner Umwelt erklärt werden kann. Wie Tillmann (2000, S.
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94) betont, geht diese Theorie von einem für die
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Sozialisationstheorie grundlegenden Konzept des
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Individuums aus, das aktiv mit der Umwelt interagiert und
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sich diese in ihren materiell-dinglichen und sozialen
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Komponenten aneignet.
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Die Funktionen der Adaption
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Als Grundfunktion des Organismus gilt die »Adaption«,
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auch als »Äquilibration« bezeichnet, nämlich die
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notwendige, immer neu zu leistende Anpassung eines
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menschlichen Organismus an die Umwelt. Jeder Zustand
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eines Gleichgewichts geht durch Entwicklung
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unvermeidlich in den Zustand eines gestörten
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Gleichgewichtes über, wodurch Prozesse der Neuanpassung
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von inneren Denkstrukturen an die äußere Umwelt
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notwendig werden. Die Adaption ist immer auch ein
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Prozess der aktiven Gestaltung der Umwelt, mit dem Ziel,
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dass weitere, nachfolgende Austauschprozesse zwischen
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Organismus und Umwelt begünstigt werden.
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Die Anpassung und Neukoordination der Strukturen von
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Organismus und Wahrnehmung setzen sich aus zwei
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Modalitäten zusammen:
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Assimilation, wodurch der Organismus sich
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Gegebenheiten der Umwelt einverleibt, also
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Umweltwissen aufbaut und die soziale und dingliche
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