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mit seiner sozialen und materiellen Umwelt
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auseinandersetzt und dabei Vorstellungen von der Welt
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entwirft. Während der Entwicklung werden neue
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Erfahrungen gesammelt. Dabei entstehen entweder
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Einordnungsprobleme, weil sich neue Erfahrungen mit dem
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bisherigen Entwicklungsstand des intellektuellen Niveaus
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nicht immer in Einklang bringen lassen. Oder es kommt zu
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einem Ungleichgewicht zwischen den Außenanforderungen
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und den inneren kognitiven Strukturen, der Druck für die
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Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen auf einem
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höheren Niveau auslöst.
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Von diesem Denkansatz aus wird die Theorie einer
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stufenweisen Entwicklung aufeinander aufbauender
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Stadien von Denkoperationen abgeleitet:
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Nach Piaget durchläuft ein Kind vier Stufen der
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intellektuellen Entwicklung: zuerst eine
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»sensomotorische« Stufe, dann zwischen dem zweiten
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und siebten Lebensjahr eine »präoperationale« Stufe,
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zwischen dem siebten und elften Lebensjahr die Stufe
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des »konkreten« Operierens und nach dem elften
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Lebensjahr die Stufe des »formalen« Operierens.
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Während in den ersten Stufen das Denken und Sprechen
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eines Kindes noch durch ein egozentrisches Weltbild
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geprägt sind, beginnt mit der Stufe des konkreten
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kognitiven Operierens ein sachlicher Umgang mit der
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Außenwelt und ihren Objekten. Die ersten Schritte des
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logischen Denkens treten ein, darunter auch die
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Fähigkeit, sich in Gesprächen in die Perspektive von
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anderen hineinzuversetzen.
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Ein abstrahierendes Denken über die äußere Realität
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wird erst mit der Stufe der formalen Operation in der
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Adoleszenz möglich. Jetzt kann sich ein Kind von der
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konkreten Anschauung lösen und logische Operationen
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verallgemeinern und abstrahieren. Im Jugendalter
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beginnt die Möglichkeit, gedankliche Hypothesen zu
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