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Persönlichkeitsmerkmalen im Laufe des Lebens und liefern
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gerade deshalb maßgebliche theoretische Bausteine für die
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Sozialisationsforschung. Als Entwicklungstheorien
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konzentrieren sie sich auf Aussagen zu aufeinander
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aufbauenden Phasen und Mustern der menschlichen
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Persönlichkeit über die gesamte Lebensspanne hinweg.
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Dabei steht üblicherweise die Entwicklung in den frühen
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Lebensabschnitten im Mittelpunkt, wobei inzwischen eine
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Ausdehnung der Perspektive auf die nachfolgenden
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Lebensphasen bis in das hohe Alter hinein stattgefunden
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hat. Entwicklungstheorien haben sich entsprechend über
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ein weites Feld klassischer und moderner Positionen in der
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Psychologie ausgebreitet. Dies alles kann hier nicht
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umfassend, sondern nur selektiv mit Blick auf die
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wichtigsten, sozialisationstheoretisch relevanten Ansätzen
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dargestellt werden (für einen ausführlicheren Überblick
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vgl. Baumgart 2007).
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DIE KOGNITIVE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE VON
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JEAN PIAGET
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Die kognitive Entwicklungspsychologie von Jean
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Piaget (1886–1980) ist ein Meilenstein in der Geschichte
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der modernen Psychologie. Piaget gilt als Begründer des
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kognitiven Paradigmas, mit dem das vorherrschende
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Schema der klassischen Lerntheorien abgelöst wurde.
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Obwohl Piaget wie viele andere Vertreterinnen und
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Vertreter der kognitiven Psychologie noch mit der Schule
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des Behaviorismus wissenschaftlich sozialisiert wurde, geht
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seine Theorie weit darüber hinaus. Eine der wesentlichen
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Triebkräfte ist, dass der Mensch nicht als passiv Lernender
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verstanden wird, sondern als aktiver Umwelt-Interpret.
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Gegenüber der Annahme der Konditionierung im
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Lernvorgang, bei dem Gewohnheiten und Belohnungen eine
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Anapassungsleistung herbeiführen, formuliert Piaget die
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Annahme eines bewussten Verständnisses, eines logischen
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