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psychosexuellen (libidinösen) Bereich in der körperlichen
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und psychischen Entwicklung verarbeitet werden,
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unterscheidet er eine orale Phase (erstes Lebensjahr), eine
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anale Phase (zweites bis drittes Lebensjahr), eine phallische
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Phase mit ödipaler Konstellation (bis zum fünften
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Lebensjahr), eine sexuelle Latenzphase (sechstes bis
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zwölftes Lebensjahr) und die Pubertät.
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Die Psychoanalyse hat eine interessante Methodik
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entwickelt. Sie ist durch eigene und spezifische Verfahren
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hervorgetreten, mit denen der Versuch gemacht wird, die
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dem Bewusstsein des Menschen teilweise verborgenen
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Strukturen der Motivation und der Bedürfnislage zu
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erfassen. Hierzu werden analytische Gespräche zwischen
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einem Menschen in der Rolle des Probanden und einem
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Gegenüber in der Rolle des Therapeuten geführt, die sich
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auf eine Rekonstruktion der gesamten Lebensgeschichte
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beziehen. Diese Methode ist einzelfallorientiert und hat
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eine gewisse Ähnlichkeit zu dem späteren soziologischen
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Argument, Sozialisationsprozesse pfadorientiert zu
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analysieren und damit eine persönliche
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Entwicklungsgeschichte zu rekonstruieren.
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Die Weiterentwicklung der Theorie von Freud
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Theoretisch ist der Beitrag der Psychoanalyse für die
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Sozialisationstheorie wichtig, weil sie den nur schwer
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zugänglichen Bereich der inneren Realität von Menschen
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wie kaum eine andere psychologische Basistheorie zum
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Thema macht (Mertens 1991). Freud hat mit der
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analytischen Verbindung einer biologischen und sozialen
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Realität des Menschen Pionierarbeit geleistet. Das
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psychoanalytische Gerüst ist damit der erste Versuch, um
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die Dynamik von Persönlichkeitseigenschaften und
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menschlichen Handlungen auf tief im Unbewussten
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liegende Triebe und eng mit den Persönlichkeitsstrukturen
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verankerte Bedürfnisse zurückzuführen. Die Rolle von
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Körperlichkeit und Emotionen wird in dieser Theorie stark
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