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Handlungstheoretische Ansätze
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Alternative Ansätze in der soziologischen Theoriebildung,
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die eine konkrete Handlungsorientierung beinhalten,
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entstehen bereits vor Bourdieus Praxeologie und
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entwickeln sich parallel dazu weiter. Sogenannte
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handlungstheoretische Ansätze waren in der Soziologie bis
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in die 1970er Jahre hinein so weit weitverbreitet, dass sie
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kaum einer einzelnen Richtung subsumiert werden können.
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Kennzeichnend für sie ist durchgehend, dass sie weder auf
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eine umfassende Systemanalyse wie bei Parsons und später
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bei Luhmann zielen noch auf die Gesamtbeschreibung
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einer gesellschaftlichen Entwicklung wie in den übrigen
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gesellschaftstheoretischen Ansätzen. Vielmehr sehen sie in
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der menschlichen Handlung selbst und in der Interaktion
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von Menschen das wegweisende Prinzip zum Verständnis
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sozialer Realität. In dieser »Reduzierung« auf den
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Handlungsbereich, der soziologisch auch als
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mikrologischer Fokus bezeichnet wird, liegt ihr Wert für die
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Sozialisationstheorie. Solche zumeist mikrologischinteraktionistisch ausgerichteten Handlungstheorien haben
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eine breite internationale Wahrnehmung erfahren und
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werden heute noch fortgeführt. Hier wird im Folgenden auf
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den Grundlagenbeitrag von George H. Mead fokussiert und
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im Anschluss auf jene Ansätze, die Meads Denken
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weiterentwickelt und dabei auch immer weiter auf den
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Sozialisationsprozess fokussiert haben.
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DIE THEORIE DES SYMBOLISCHEN
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INTERAKTIONISMUS VON GEORGE HERBERT MEAD
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George Herbert Mead (1863–1931) wird häufig als
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Begründer des »symbolischen Interaktionismus«
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bezeichnet. Meads selbst wurde – obwohl er sich selbst
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