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Dispositionen, das den sozialen Akteuren nicht bloß als
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äußerliches Kennzeichen, sondern ebenso als inneres
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»System der organischen oder mentalen Dispositionen«
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(Bourdieu 1970b, S. 39) individuell eingeschrieben ist. Das
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zeigt sich vor allem in den Wahrnehmungs-, Denk- und
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Handlungsschemata, die das Verhalten eines Individuums
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manchmal bewusst, häufig aber unbewusst steuern.
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Habitus im gesellschaftlichen Wandel
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Der Blick auf Bourdieus Zugang ist lohnenswert, weil er
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mit dem Habitusbegriff ein Theoriewerkzeug entwickelt
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hat, das ursprünglich zum Zwecke der Analyse von
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gesellschaftlichen Wandelungsphänomenen entwickelt
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wurde (Maschke 2013). Obwohl die Theorie bereits in den
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1960er und 70er Jahren zur Ausprägung kam, sind wichtige
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Erweiterungen erst in den vergangenen Jahren
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vorgenommen worden (hierzu im Folgenden nach
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Bauer 2012). Wichtige Details sind schon vorgestellt
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worden: Spricht Bourdieu vom Habitus einer Person, dann
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meint er die Fähigkeit zur Generalisierung individueller
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Erfahrungen, wodurch Menschen einen Sinn und im
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übertragenen Sinne ein Gespür für Situationen erlangen, in
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denen sie handeln. Vor allem die »Ersterfahrungen«
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(Bourdieu 1987, S. 114) haben hierbei Vorrang und sie
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bezeichnen ein sozialisationstheoretisches
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Deutungsmuster, weil Erfahrungen in unterschiedlichen
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Kontexten gemacht werden, sie sich aufschichten und zu
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einem Wissensvorrat führen, mit dem Heranwachsende
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immer besser angepasst an die Herausforderungen ihre
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Lebensumwelten handeln können.
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Bourdieus anspruchsvolle Terminologie macht seine
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Theorie natürlich besonders. Dies erleichtert aber auch
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nicht immer, Anschlüsse herzustellen. Dennoch fällt auf,
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dass er durchaus im Einklang mit den modernen Lern- und
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Entwicklungstheorien argumentiert. In Bourdieus
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Darstellung ist der Habitus klar ausformuliert als das
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