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unterschiedlichen Beziehungen auseinandersetzen. Erst
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mit der Verinnerlichung der Verhaltenserwartungen und
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Wertorientierungen sowie ihrer Verankerung in der
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Struktur der individuellen Bedürfnisdisposition im
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Erwachsenenalter ist dieser Prozess vorläufig
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abgeschlossen (Parsons 1976).
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Über den Prozess der Sozialisation werden nach Parsons
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grundlegende Wertorientierungen erworben, die zum
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erfolgreichen Rollenhandeln in komplexen Gesellschaften
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notwendig sind. Hierzu müssen generelle
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Verhaltensorientierungen fest in der Persönlichkeit
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verankert sein. Das grundlegende Wertmuster für westliche
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Gesellschaften wird als »universalistisch« bezeichnet.
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Hiermit verbindet Parsons gesellschaftliche Leitbilder, die
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eine Wegweiserfunktion für das eigene Handeln haben. Ein
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Beispiel hierfür ist die Ausrichtung des Handelns an
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universalen Leistungsnormen. Dazu gehört eine affektive
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Neutralität durch die rein sachliche Berücksichtigung von
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Interessen in Beziehungen, die Wahrnehmung anderer
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Menschen nicht nach ihrer Persönlichkeit, sondern nach
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ihrer sozialen Position und ein hohes Ausmaß von
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Selbstorientierung im Sinne einer Wahrnehmung des
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eigenen Vorteils in beruflichen und persönlichen
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Beziehungen (Parsons 1951, S. 219). Die universalistischen
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Orientierungen gelten für Parsons als
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»Grundqualifikationen des Rollenhandelns«, die eine
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»Basispersönlichkeit« des Menschen strukturieren.
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Diese Verhaltensmuster können in der eng und
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persönlich konstruierten familiären Sozialisation nicht
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vermittelt werden, denn hier herrschen
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»partikularistische« Beziehungen vor, die den
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universalistischen entgegengesetzt sind und sich durch
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direkte persönliche Beziehung, Gefühlsorientierung und
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Gemeinschaftsinteresse auszeichnen. Aus diesem Grund
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kommt den Bildungsinstitutionen Kindergarten und Schule
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eine Schlüsselfunktion im Sozialisationsprozess moderner
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