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Triebstrukturen versprach volle Einsicht in den
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Zusammenhalt der Totalität.« (Adorno 1972, S. 42)
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Der Rekurs auf die Triebstruktur ist aus heutiger
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Perspektive der Hinweis auf die Berücksichtigung einer
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inneren Realität eines Menschen, mit der sich die
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entwickelnde Persönlichkeit wiederum in einer dauernden
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Interaktion befindet. Für die damalige Diskussion
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bedeutete dies den Rückgriff auf die Trieblehre Sigmund
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Freuds. Diese setzt auf die Bedeutung der Triebenergien
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(aggressive wie libidinöse), der Triebablenkung und der
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Projektion von eigenen Affekten für die Persönlichkeit. Am
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bekanntesten ist die Erklärungsfigur des »autoritären
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Charakters« (Adorno 1973), die zur Analyse von nichtdemokratischen, hierarchie- und herrschaftsorientierten
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sozialen Bewegungen gebildet wurde. Diese Theoriefigur
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des autoritätsgebundenen, weil autoritätsgeprägten
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Charakters hat ein langes Nachleben in der Soziologie.
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Viele empirische Studien setzen auf dieses Konstrukt. Bis
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heute kann man sagen, dass kaum ein Denken so
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unablässig auf das Wechselspiel von gesellschaftlichen und
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individuellen Dispositionen ausgerichtet war, um
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Herrschaft zu verstehen und dabei gleichzeitig eine
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Theorie des sozialisierten Subjekts einzubeziehen.
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DIE STRUKTURFUNKTIONALISTISCHE
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SYSTEMTHEORIE VON TALCOTT PARSONS
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Vollkommen unterschiedlich, höchstens dadurch
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miteinander verbunden, dass sie sich als soziologische
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Ansätze kritisch gegenüberstanden, ist das
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strukturfunktionalistisch-systemtheoretische Denken im
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Verhältnis zu dem der Kritischen Theorie zu verstehen. Als
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systemtheoretische Ansätze werden in der Soziologie
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Konzeptionen zusammengefasst, die von der
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strukturfunktionalistischen Argumentationslinie ihres
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Begründers, Talcott Parsons, ausgehend bis zur Theorie
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