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Soziologische Theorien der
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Sozialisation
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Von Beginn lebt das Basisgerüst des MpR von der
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Gegenüberstellung soziologischer und psychologischer
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Ansätze in der Sozialisationsforschung. Es kann auch heute
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noch gesagt werden, dass diese Basistheorien der
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Sozialisation unverzichtbar sind, um die aktuelle Debatte,
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ihre theoretischen Annahmen und das Gerüst der gesamten
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empirischen Forschung zu verstehen. Aus diesem Grund
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hat die Gegenüberstellung der soziologischen und
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psychologischen Propädeutik immer noch eine
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Sonderstellung in der Einführung, wiewohl natürlich die
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neueren Ansätze nicht mehr so strikt disziplinär einteilbar
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sind und zudem auch noch andere Disziplinen in den
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engeren Kreis der Bezugsdisziplinen der
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Sozialisationsforschung (so beispielsweise die
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Erziehungswissenschaft und Genetik) eingetreten sind.
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Dennoch lohnt es sich, die Ausgangssituation bewusst zu
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halten, in der die Soziologie und Psychologie von zwei sehr
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unterschiedlichen Standpunkten auf das Thema
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Sozialisation geblickt haben.
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Hierzu werden in den beiden folgenden Kapiteln die
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grundlegenden Pfade der soziologisch und psychologisch
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orientierten Diskussion vorgestellt. Mit Ihnen steht die
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Spannung zwischen dem Individuum und der Gesellschaft
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im Vordergrund. Es geht um zwei miteinander
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zusammenhängende Fragen:
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Wie schafft es eine Gesellschaft, die in ihr lebenden
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Menschen zu sozialen Wesen zu machen, die sich in die
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sozialen Strukturen integrieren?
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Wie gelingt es Menschen, sich trotz ihrer
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gesellschaftlichen Einbindung Freiheiten für die eigene
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