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der Stress- und Bewältigungsforschung bestätigt. Hinzu
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treten Befunde aus der Forschung zu kritischen
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Lebensereignissen, die deutlich machen, wie zum Beispiel
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der unerwartete Verlust einer wichtigen Bezugsperson, die
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Trennung oder Scheidung der Eltern, das plötzliche
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Eintreten einer schweren Krankheit oder ein Unfall die
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Bewältigungsmuster und den Aufbau einer stabilen
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Identität erschweren.
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Das fünfte Prinzip der Persönlichkeitsentwicklung im
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Lebenslauf hebt darauf ab, dass sich in jedem
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Lebensabschnitt unterschiedliche Anforderungen an die
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Verarbeitung der Realität ergeben, die an die
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Veränderungen der inneren und äußeren Realität gekoppelt
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sind. Vor alldem durch sich verändernde ökonomische,
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politische, soziale und kulturelle Bedingungen stehen
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Menschen in den jeweiligen Lebensphasen vor der
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Herausforderung, ihren biografischen und
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gesellschaftlichen Standort zu akzeptieren oder neu zu
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definieren. Durch die Verlängerung der Lebensdauer und
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die heute typischen Anforderung der individualisierten
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Lebensführung stehen steigende biografische
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Freiheitsgrade den Individuierungszwängen gegenüber, die
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auch in Bereiche außerhalb von Beruf und Qualifikation
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einen wettbewerblichen Charakter übertragen. Deswegen
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ist die Persönlichkeitsentwicklung trotz der elementaren
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Fundierung, die sie in Kindheit und Jugendalter erfährt, nie
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abgeschlossen, sondern befindet sich in mehr oder weniger
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großen Schüben ständig im Fluss.
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Kontexte der Sozialisation (Prinzipien 6 bis 9)
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Der zentrale Bereich, in dem die Sozialisationsforschung
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wahrgenommen wird, ist bis heute die Analyse der
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Kontexte und Lebensbedingungen. Als Kontexte werden
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soziale, materielle und immaterielle (z. B. durch
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Gemeinschaften konstituierte) Räume verstanden, in denen
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Menschen agieren. In hoch entwickelten Gesellschaften
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