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ererbten Strukturen sowie den umgebenden sozialen und
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materiellen Bedingungen, ihrer Prägungs- Ermöglichungsund Verhinderungstendenz, einschließt. Im Kern bezeichnet
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Sozialisation damit die Persönlichkeitsentwicklung als eine
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ständige Interaktion zwischen dem Individuum und den
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umgebenden gesellschaftlichen Strukturen. Diese
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Interaktionserfahrungen werden aktiv und produktiv
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verarbeitet und dabei sowohl mit den inneren körperlichen
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und psychischen als auch mit den äußeren sozialen und
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physischen Gegebenheiten vermittelt.
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Das erste Prinzip des Verhältnisses von innerer und
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äußerer Realität umfasst genau dieses Verständnis von
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produktiver Verarbeitung der inneren Realität von
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körperlichen und psychischen Dispositionen und der
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äußeren Realität aus sozialer und physisch-räumlicher
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Umwelt. Der Blick auf die innere Realität hat dabei in den
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vergangenen Jahren vor allem Erkenntnisse aus Genetik,
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Epigenetik und den Neurowissenschaften aktuell werden
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lassen. Lange Zeit hatte die Sozialisationsforschung
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befürchtet, die solche biologienahen Zugänge würde
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einseitig die genetische Komponente betonen und die
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Persönlichkeitsentwicklung ausschließlich als eine
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Entfaltung angeborener Anlagen erklären wollen. Man sah
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sich mit der naturwissenschaftlichen Herangehensweise in
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einem Konkurrenzverhältnis und hatte die Sorge, Genetik,
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Neuro- und Hirnforschung könnten Belege für die
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innerorganische Determination von
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Persönlichkeitsmerkmalen erarbeiten, die Umwelteffekte
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als unbedeutend erscheinen ließen. Diese Sorge erweist
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sich heute als unberechtigt. Die genetischen und
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neurobiologischen Ansätze liefern interessante Befunde zur
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Wechselbeziehung von Anlage und Umwelt. Sie zeigen, wie
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eng genetische Dispositionen und soziale Umweltfaktoren
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zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen. Aber:
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In kaum einem Ansatz der Neuroforschung wird die sozial
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