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Unterscheidung unterschiedlicher Kontexteinflüsse auf das
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Individuum so nah an einer soziologischen Perspektive, das
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sie gemeinhin von den Disziplinen geteilt wird. Dagegen
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spielen psychologische Positionen, die das Individuum als
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vollkommen abgekoppelt von den Kontexten des
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Aufwachsens sehen, eine untergeordnete Rolle und
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erhalten wenig wissenschaftliche Reputation. Allerdings
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sind Ansätze, die biologisch-genetisch argumentieren, auch
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in der psychologischen Persönlichkeits-, Entwicklungs- und
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Lernforschung eine wichtige Komponente geworden. Sie
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machen, häufig vermittelt über die neurowissenschaftliche
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und epigenetische Forschung, Grundaussagen über das
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Individuum, seine Entwicklung und das Verhältnis zur
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Umwelt. Diese Ansätze werden ebenfalls noch dargestellt,
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wenn die Weiterentwicklung psychologischer Annahmen im
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Modell der produktiven Realitätsverarbeitung erörtert
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wird.
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Auffällig ist, dass die psychologischen Theorien den
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Begriff »Sozialisation« eher zurückhaltend verwenden.
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Dennoch aber setzen sie sich inhaltlich ebenso detailliert
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wie die soziologischen Theorien mit dem spannungsreichen
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Verhältnis von Individuum und Gesellschaft auseinander.
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Sie nehmen ihren Ausgangspunkt von den
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innerpsychischen und innerkörperlichen Entwicklungen.
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Ihr Hauptaugenmerk liegt dann aber auf der Frage, wie
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sich die Persönlichkeit eines Menschen durch soziale und
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ökologische Umweltbedingungen im Laufe des Lebens
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entfaltet und verändert.
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1.5
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Das MpR im Überblick
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Die soziologische und psychologische Propädeutik gehören
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zur Grundausstattung der Entwicklung der
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Sozialisationstheorie. Sie haben heute zweifellos mehr als
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