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Anders als die soziologische Propädeutik ist die
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psychologische Grundlagenliteratur konzentrierter auf die
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Individualperspektive. Sie hat gerade deswegen eine
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besondere Relevanz für die Sozialisationsthematik. Sowohl
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in den Persönlichkeits- als auch den Entwicklungs- und
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Lerntheorien sind explizite Annahmen formuliert, die in der
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Sozialisationsforschung eine hohe Relevanz beanspruchen
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können, weil sie die Mikroperspektive ausleuchten. Damit
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entsteht eine gewisse Ähnlichkeit zu den
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Handlungstheorien, obwohl vollkommen andere
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theoretische und empirische Zugänge gewählt wurden. Die
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psychologische Perspektive ist nur unwesentlich kürzer in
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der sozialisationstheoretischen Diskussion präsent. Wir
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können eine Wirkungsgeschichte erkennen, die zu Beginn
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des 20. Jahrhunderts einsetzt. In den vergangenen rund
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einhundert Jahren haben sich aber auch in der
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psychologischen Propädeutik die Leitmotive der
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Betrachtung der menschlichen Entwicklung kontinuierlich
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verändert.
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Tabelle 2 gibt einen Überblick zu den maßgeblichen
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psychologischen Theorien, die innerhalb der
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Sozialisationsforschung Anschluss gefunden haben.
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Frühe psychologische Ansätze
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Ursprünge der
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Psychoanalyse
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Menschen werden durch Kultur
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im Zusammenspiel mit den
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biologischen Trieben geprägt
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Ursprünge der
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Lerntheorie
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Lernern erfolgt durch das
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Zusammenspiel von Reiz und
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Reaktionen, das Bewusstsein
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eines Menschen spielt keine
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Rolle
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