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zurück, und wir bestätigen damit die Anwendbarkeit
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bestimmter Verhaltensweisen. Und gleichzeitig ziehen wir
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Lehren aus jeder neuen Situation und bereiten uns darauf
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vor, besser zu reagieren, wenn wir noch einmal in eine
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ähnliche Lage kommen.
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Wenn im Alltag von »Sozialisation« gesprochen wird, sind
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alle diese Aspekte der Doppelgesichtigkeit von
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Sozialisationsprozessen natürlich nicht bewusst, aber die
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grundsätzliche Erfahrung von der Wechselbeziehung
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zwischen Person und Umwelt ist vorhanden. Wir wissen,
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dass wir tagtäglich in Situationen handeln, in denen Wissen
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und Erfahrungen zum Verständnis der Gegebenheiten
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eingesetzt werden und dass sich unser persönliches
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Wissens- und Handlungsrepertoire dadurch immer
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gleichzeitig bestätigt, revidiert oder erweitert. Wir wissen
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auch, dass sich unsere Persönlichkeit stetig
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weiterentwickelt und einerseits von den uns umgebenden
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materiellen und sozialen Strukturen beeinflusst wird,
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andererseits aber auch auf diese einwirkt.
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1.2
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Definitionen und Konzepte von
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Sozialisation
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Die wissenschaftliche Sozialisationstheorie, die in diesem
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Buch vorgestellt wird, geht von einer dynamischen
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Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit aus.
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Umweltstrukturen sind nie so einheitlich und zwingend
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prägend, dass sie immer nur auf eine Art und Weise wirken
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können – nicht einmal in »totalen« Organisationen wie
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einem Gefängnis. Die Interaktionsstrukturen zwischen
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einer sich ständig entwickelnden Persönlichkeit und den
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umgebenden sozialen Strukturen lassen es allenfalls zu,
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dass die Entwicklung einer bestimmten individuellen
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»Disposition« (als typischer und stabiler Eigenschaft einer
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