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führt der Verlust der Arbeit zu Hilflosigkeit und Depression,
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bei anderen weckt er Widerstand und Überlebenskräfte.
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Die einen sind ausgezeichnet ausgebildet und vielfältig
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orientiert. Die anderen sind auf ein Berufsbild festgelegt
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und können auf Veränderungen nicht flexibel reagieren.
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Der Prozess des Einwirkens von Umweltereignissen ist also
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keineswegs eine Einbahnstraße.
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Auch wenn die Einflüsse der sozialen Umwelt, also des
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jeweiligen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen
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Milieus, groß sind, auch wenn sie langanhaltend wirken
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und nachhaltige Spuren hinterlassen – dies allein reicht
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nicht aus, um eine Persönlichkeitsentwicklung vollständig
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zu vorherzubestimmen. Die Homologie, wenn also soziale
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Bedingungen und die Eigenschaften eines Menschen eng
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aneinander gekoppelt sind, stellt keineswegs eine
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unumstößliche Regel dar. Vielmehr vollziehen
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Lebensbereiche im historischen Verlauf eine permanente
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Wandlung. Neue Einflüsse treten hinzu, andere
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verschwinden. Somit ist auch ein einmal erlerntes
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Verhalten mitnichten für alle nachfolgenden
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Handlungssituationen gültig. Dazu ist der Aufwand für die
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Anpassung zu groß, wenn neu hinzukommende oder
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veränderte Herausforderungen bewältigt werden müssen.
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Sozialisation umfasst dieses Wechselspiel. Der analytische
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Fokus beinhaltet den Blick auf gesellschaftliche
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Ausgangsbedingungen, wahrscheinliche Mentalitäten und
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die permanente Veränderung auf individueller Ebene. Der
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Wandel eines Menschen mit seiner ganzen Persönlichkeit
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ist also nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Bedeutsam
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ist nur, wie viel Wandel für eine Person möglich ist, wo also
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die Trägheit einer einmal ausgebildeten Mentalität wirkt
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und wie intensiv sich Wandlungsmöglichkeiten ausbilden.
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Sozialisation als Beziehungsverhältnis von Person und Umwelt
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Von Sozialisation wird hiernach als einem offenen
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Beziehungsverhältnis zwischen dem Menschen und seiner
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