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Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung

3.1 Prozessschritt Situationserfassung (siehe Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 8)

3.2 Prozessschritt Analyse (siehe Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 9)

Ziel in diesem Schritt ist es, ein Bild der Fallsituation zu erhalten, methodenbasiert die Anliegen zu erfassen und die gegenwärtige Situation mit den vorläufigen Themen festzuhalten. Dazu die wichtigsten Informationen des Falles fachgeleitet zusammentragen: Auftrag, Person(en), wichtige Daten aus der Vorgeschichte des / der begleiteten / betreuten Menschen, Vorgeschichte in der Organisation, gegenwärtige Situation, vorläufige Themen.

Unter Einbezug von klientInnenspezifischer & inter-/intraprofessioneller Kooperation

Ausgehend von den wesentlichen Fallinformationen, der gegenwärtigen Situation, den vorläufigen Themen wird anhand praxisrelevanter Analysemethode(n) eine Analyse durchgeführt. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst und gewichtet. Anschliessend wird die Fallthematik präzisiert.

3.3 Prozessschritt Diskussion und fachliche Auseinandersetzung der Fallthematik vor Diagnose dem Hintergrund zwei fallspezifisch ausgewählter fachlicher Wissens(siehe Hochuli bestände / Theorien (theoriegeleitetes Fallverstehen); Begründung Freund & Stotz, der Theoriewahl / der Wahl der Wissensbestände. 2021, Kap. 10)

Aus den gewonnenen Erkenntnissen erklärende Hypothese(n) ableiten. Daraus eine handlungsleitende Arbeitshypothese formulieren. 3.4 Prozessschritt Beschreibung des kooperativen Zielbildungsprozesses; hierarchisierte Zielsetzung Zielformulierung mit jeweiliger Begründung (1 Fernziel, mind. 1 Grob(siehe Hochuli ziel). Freund & Stotz, 2021, Kap. 11)

3.5 Prozessschritt Interventionsplanung (siehe Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 12 dabei insbesondere Kap. 12.5)

Unterscheidung zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen auf Grobzielebene. Schritt 1: Vorüberlegungen zum Vorgehen: Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus den vorangegangenen Prozessschritten darstellen und deren Bedeutung für die Interventionsplanung herausarbeiten. Handlungsleitende Konzepte werden beigezogen und dienen in der gesamten Interventionsplanung als konkrete Handlungsorientierung. Schritt 2 und 3: Interventionsmöglichkeiten entwerfen und Reflexion der Interventionsmöglichkeiten: Interventionsmöglichkeiten kooperativ entwerfen (Schritt 2) und reflektieren (Schritt 3). Schritt 4: Entscheiden, planen, organisieren: Fachlich begründete Auswahl von Interventionsmöglichkeiten. Daraus werden kooperativ 2 - 3 Feinziele abgeleitet, dem/einem Grobziel zugeordnet und in Bildungs- und Unterstützungsziele unterteilt.

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