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Die Folgen für die Kinder als Thema in der Täterarbeit
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zeugen sie? Was hat sich an ihrem Auftreten während der Gewaltsituation
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gegenüber sonst verändert?
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ȡ Das Bewusstsein für Signale und Botschaften, die Kinder aussenden, sollte geschärft werden und die Bereitschaft, diese auch ernst zu nehmen, erhöht werden. Was
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sagen Mimik, Gestik, Blicke, Körperhaltung, der gewählte Aufenthaltsort und
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die Lautstärke des Kindes aus? Wie drückt mein Kind aus, dass seine Grenze
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erreicht oder schon überschritten ist?
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ȡ Die Bereitschaft und Fähigkeit sich in das Erleben der Kinder einzufühlen, sollte
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gefördert werden. Wie fühlt sich mein Kind gerade? Was ändert die Gewalt
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am Erleben und Fühlen meines Kindes? Wie sieht das Geschehene durch die
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Augen meiner Kinder aus?
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ȡ Es sollte eine hohe Betroffenheit vom Leiden der Kinder angestrebt werden, vor
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allem wenn der Vater der Verursacher von Gefühlen wie Angst, Trauer, Verzweiflung, Panik, Überforderung, Wertlosigkeit ist. Vom Vater zugelassene und gezeigte Schuld- und Schamgefühle können seine emotionale Blockade lösen
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und Kinder entlasten, die dazu neigen, sich für Störungen und Konflikte in
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der Familie schuldig zu fühlen. Nur wenn der Mann solche Gefühle bei sich
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selbst wahrnehmen und zulassen kann, ist er in der Lage, sie beim Kind zu
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erspüren. So kann der Weg frei werden, die Verantwortung für die eigene
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Gewalt und deren Auswirkungen auch gegenüber dem Kind zu übernehmen
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und das Kind von dieser Bürde zu befreien.
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ȡ Die Männer sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche Bedeutung die Elternbeziehung für das Sicherheits- und Geborgenheitsgefühl ihrer Kinder hat, dass die
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Entwicklung eines Vertrauens in eigene Fähigkeiten und in Beziehungen sehr davon
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abhängt, wie die Kinder ihre Eltern im Umgang miteinander erleben. Nur dann
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können die Männer erfassen, dass wesentliche Grundlagen eines stabilen Lebensgefühls durch ihre Gewalt zerstört werden. Die Väter sollten begreifen,
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wie es für Kinder ist, hilflos miterleben zu müssen, wie ihre Mutter misshandelt und erniedrigt wird und sie nicht beschützen zu können.
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Ansätze einer methodischen Umsetzung
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Um diese Ziele in der Auseinandersetzung mit den Vätern gelungen umzusetzen, muss das Rad nicht neu erfunden werden. Hier bestehen bereits erste
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konkrete Ideen aus den bisherigen Erfahrungen im MIM:
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ȡ Situationsdarstellung. In eine Situation eintauchen. Kindern virtuell nachgehen, sie beobachten, beschreiben (Gestik, Mimik, Körperhaltung, Bewegungen, Blicke, Geräusche)
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ȡ Rollenspiel: Situation bzw. Konfliktablauf aus der Rolle des Kindes heraus
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erleben und beschreiben.
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ȡ Brief an das Kind entwerfen, der Einfühlung in das Kind, Mitgefühl, Verantwortungsübernahme für die Gewalt und die möglichen Auswirkungen
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