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Nangilima - ein ambulantes Gruppenangebot für Kinder
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Damit wird deutlich, wie hoch der Stellenwert der Kooperation mit anderen Institutionen bereits für das Erreichen der Zielgruppe und damit für das Zustandekommen des Gruppenangebots ist.
Häufigkeit und Laufzeit der Gruppentreffen Beim ersten Modellversuch hatten wir die Dauer der Gruppe und die Anzahl der Treffen festgelegt. Nach der Durchführung des ersten Modellversuchs stellten wir fest, dass ein Zeitrahmen von 10 wöchentlichen Treffen viel zu kurz ist, um die Kinder nachhaltig zu unterstützen. Für die mit der Gruppe verbundenen Zielvorgaben (s.o.) bedeutete dies, dass das erste Ziel – die Enttabuisierung des Themas – von den Kindern erreicht werden konnte, während bezüglich aller anderen Ziele bestenfalls erste kleine Schritte möglich waren. Außerdem erwies sich die Dauer der einzelnen Treffen, inhaltlich gesehen, mit 1,5 Stunden als zu kurz. Beim zweiten Pilotprojekt gaben wir keine Begrenzung der Dauer mehr vor, diese war von außen nur dadurch gegeben, dass uns die genehmigten finanziellen Mittel für insgesamt ca. 40 Treffen ausreichten. Im Zeitrahmen dieser 40 Treffen wurde die Teilnahmedauer zusammen mit Kind und Mutter individuell festgelegt. Die Gruppe fand jetzt vierzehntägig á zwei Stunden statt. Die Kinder haben an der zweiten Pilotgruppe im Durchschnitt ein Jahr teilgenommen. Diese Teilnahmedauer halten wir für realistisch hinsichtlich der angestrebten Ziele, die, da sie eine entsprechende persönliche und familiäre Veränderungsarbeit voraussetzen, i.d.R. nur in einem längerfristigen Prozess realisierbar sind.
Realisierung der Teilnahme Von Beginn an war uns wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die betroffenen Familien die Organisation der Teilnahme erleichtern. Denn wenn wir die KlientInnen buchstäblich da abholen wollen, wo sie stehen, treffen wir in der Mehrheit auf allein erziehende Mütter mit mehreren Kindern, wenig Geld, vielen Terminen und Wohnungen abseits vom Stadtzentrum. Die Kinder zu Hause abzuholen wäre unverhältnismäßig – sowohl unsere Zeitkapazitäten als auch die Ressourcen der KlientInnen betreffend. Unser Angebot sah deshalb so aus, dass wir einen Teil der Kinder an einer zentral gelegenen Straßenbahnhaltestelle abholten und später wieder dorthin brachten. Die restlichen Kinder konnten direkt von ihren Müttern/Vätern/Verwandten zur Beratungsstelle gebracht werden. Terminänderungen wurden von uns nachhaltig auf schriftlichem und/oder telefonischem und/oder direktem Weg